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Typisch! Was dein Sternzeichen über dich verrät von Kelly FischerTaschenbuch von Carlsen Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,00 ISBN: 3551355150, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1 |
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Grace Kelly und Fürst Rainier: Ein Hollywoodmärchen in Monaco von J. Randy TaraborrelliBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,29 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596160901, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Schonungslos ehrlich! 5 von 5 Punkten"Ein Hollywoodmärchen in Monaco" lautet der Untertitel dieses Buches. Der Autor entlarvt dieses Märchen als großartig inszenierte Show. Er räumt auf mit vielen romantischen Vorstellungen rund um diese "Traumehe". Er beschreibt, wie Grace bereits in ihrer Jugend voller Ehrgeiz alles tut, um ihren Vater zu beeindrucken und stolz zu machen, um endlich von ihm geliebt zu werden. Wie sie sich in jungen Jahren auf der Suche von einem (meist älteren und oft verheirateten) Liebhaber zum nächsten flüchtet (was lange Jahre erfolgreich vertuscht wurde). Wie sie im Antrag von Fürst Rainier, den sie kaum kennt und auch nicht wirklich liebt, ihre große Chance sieht, ihren Vater endlich stolz zu machen. Bereits bei den Hochzeitsvorbereitungen kommen ihr Zweifel, aber ein Zurück gibt es nicht mehr. Als sich kurz nach der "Hochzeit des Jahrhunderts" die ersehnten Kinder einstellen, ist auch eine Scheidung - die sie ernsthaft erwägt und von einem Anwalt prüfen lässt - nicht mehr möglich, da sie sonst die Kinder verlieren würde. Dies und die Einsicht, dass sie nie wieder einen Film drehen wird, stürzen sie in die tiefste Depression. Sie beschließt - mangels Alternativen - die Rolle der Fürstin als ihre einzige und letzte zu akzeptieren. Unglücklich und distanziert von ihrem Mann. Später auch maßlos enttäuscht von ihren Kindern, vor allem den Töchtern, die sich keinerlei Konventionen beugen wollen und die Mutter in die Verzweiflung treiben. Die Auseinandersetzungen zwischen Grace, Rainier und ihren Töchtern werden von Taraborelli erschreckend detailliert geschildert ("sie schrien sich an bis sie heiser waren"). Er kann auf unzählige glaubwürdige Augenzeugen (engste Familie, Freunde, Angestellte) zurückgreifen und hat zuverlässig recherchiert. Neben all den persönlichen Details überrascht dieses Buch vor allem mit viel Einfühlungsvermögen in die einzelnen Personen. Er stellt die beiden Hauptpersonen mit ihrem kompletten persönlichen Hintergrund dar und macht ihre Charaktere so plausibel, zeigt nachvollziehbar auf, welch unterschiedliche Persönlichkeiten hier aufeinander geprallt sind und welche Enjtwicklung sie in ihrer Beziehung über die Jahre durchgemacht haben. Ein groß angelegtes Drama, das mit all seiner Tragik sicher besser ist als das oberflächliche und aalglatte "Hollywoodmärchen" das das Fürstenpaar zeitlebens nach außen vorgespielt hat. grace kelly und fürst rainier 5 von 5 PunktenAls sehr grosser Anhänger der Monrchie der Monegassen war dieser Roman wieder ein absolutes Muss. Wurde nicht enttäuscht.Habe den Roman wieder in 2Tagen gelesen.ALs grosser Monaco Kenner kann ich nur sagen dass dieses Buch sehr Wahrheitsgemäss geschrieben wurde.Viel Spass beim Lesen. Nicht alles ist Gold was glänzt 5 von 5 PunktenEin interessantes Buch mit doch vielen Details des Vorlebens von Grace Kelly. Interessant ist vor allem zu erfahren, woher sie ihren Ergeiz nahm und wie wichtig ihr das Ansehen ist. Eine Tugend, die sie Ihr lebenslang beibehalten hat. Aber auch erschreckend, wie traurig ein Menschenleben sein kann, im goldenen Käfig. Wunderbar 5 von 5 PunktenEin wundervoll geschriebenes Buch ueber Grace Kelly mit all ihren Vor- sowie Nachteilen. Ihre jungen Jahre wie sie in ihrer Familei aufwachst und schon immer den Drang verspuert zu gewinnen, ihre Schauspielzeit mit Affaeren die geheim gehalten wurden und dann die Brautwerbung von Fuerst Rainer, sowie einen gelungenen Einblick in die sehr brisante Familiengeschichte des kleinen Kuestenortes Moncco. Alles in allem eine tolle Biographie |
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Gedenken heißt erinnern. Petra K. Kelly. Gert Bastian. In Zusammenarbeit mit dem Petra-Kelly-Archiv und der Heinrich-Böll-Stiftung von Freimut Duve, Oskar Lafontaine, Joschka Fischer, Horst-Eberhardt Richter, Robert JungkBroschiert von LamuvPreis bei Amazon: EUR 6,00, Angebote ab EUR 4,46 ISBN: 3889773575, Erscheinungsdatum: Oktober 1993, Auflage: 2., Aufl. |
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Neue Nächte - jetzt erst recht! von Kelly McKainBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,35 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596808510, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Bitte noch mehr!! 5 von 5 PunktenDies ist der zweite Teil von dem besten Buch das ich je gelesen habe (Die Nacht der Nächte)! Und es hat mich nicht enttäuscht. Alle drei Charaktere sind passend und erleben für sie typische Dinge, von denen nicht alle schön sind. Ein super Nachfolger vom ersten Teil! Ehrlich, ich LIEBE diese Bücher. Ich lese sie so oft wie möglich und kann sie nur weiter empfehlen (vor allem den ersten Teil ;D). Meine absolute Lieblingsperson ist Lia. Man kann sich immer in einer der drei Mädels wiederfinden und es macht Spaß mitzufiebern. Ich hoffe sehr, SO SEHR, dass es bald noch weitere Teile gibt (in denen Lia wieder frechere Kerle hat^^ - Jase hat mich einfach so an einen tollen Bekannten erinnert xD). Mach weiter, Kelly! :D Fazit: Unbedingt lesen!!! Finde ich nicht interessant 1 von 5 PunktenAlso normalerweise verschlinge ich solche Bücher in 2 Tagen-aber bei diesem muss ich sagen,es fängt schon langweilig an,dass ich garkeine Lust mehr habe überhaupt weiter zu lesen.Kann es von meiner Seite aus nicht empfehlen. |
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Die wahre Geschichte von Ned Kelly von Peter CareyBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 2,30 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596160170, Erscheinungsdatum: Dezember 2003, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion
You get no peace of mind. A track's a trail And they're hot on your tail Before they're gonna hang you high." Dieser Refrain eines Songs von Trevor Lucas aus den 70er-Jahren ist noch heute in vielen Ohren, und er besingt einen der größten Volkshelden, die in Australien verehrt werden: Ned Kelly, der "Robin Hood des fünften Kontinents". Zahllose Mythen ranken sich um diesen Outlaw des 19. Jahrhunderts; über ihn sind unzählige Bücher geschrieben, reichlich Balladen gesungen und auch eine Handvoll Filme gedreht worden (u.a. 1970 mit Mick Jagger in der Hauptrolle). Ned-Kelly-Biografien gibt es zuhauf; schon zahlreiche namhafte Schriftsteller (u.a. vom Autor von Schindlers Liste, Thomas Keneally) haben sich mit mehr oder minder großem Erfolg an dem Stoff versucht. Dem australischen Booker-Preisträger Peter Carey gelingt es, dem Leben des irischen Einwanderersohns eine gänzlich neue, hochspannende und zutiefst faszinierende Fassette abzugewinnen: Er lässt ihn selbst zu Wort kommen, in Form eines Lebensberichtes, den Ned Kelly kurz vor seinem Tod für seine kleine Tochter aufgezeichnet hat. In einer ganz eigenen ungebärdigen Sprache lässt Kelly sein Leben Revue passieren, von der harten Kindheit über seine ersten Konflikte mit dem Gesetz, seine unfreiwillige "Lehrzeit" bei einem finsteren Berufs-Outlaw und seine steile kriminelle Karriere (mit Pferdediebstählen, Banküberfällen, Polizistenmorden) bis hin zu dem legendären Scharmützel, bei dem er in einer selbst geschmiedeten eisernen Rüstung seiner in einen Hinterhalt gelockten Gang zur Seite stehen wollte und schließlich doch verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Dass Ned Kelly trotz seiner kapitalen Verbrechen schon zu Lebzeiten ein Held wurde, liegt daran, dass er seine ganzen Energien gegen die mit Willkür und Brutalität herrschenden Kolonialherren richtete und dabei den Armen gegenüber stets großzügig war. So hat Carey es leicht, uns Ned Kelly als sympathischen Helden zu schildern, der diese kriminelle Laufbahn nie angestrebt hat, sondern nichts lieber wollte, als nach dem frühen Tod des Vaters seine Mutter und seine Geschwister mit seiner Hände Arbeit durchzubringen. Doch manchmal zwingen einem widrige Umstände ein Leben auf, das man nie gewollt hat -- und so haben wir hier die erschütternde, etwas melancholische, teils auch hochkomische Lebensbeichte eines Mannes vor uns, der weder Held noch Verbrecher sein wollte, es aber nie selber in der Hand hatte, über sein Leben zu entscheiden. Ein ungeheuer eindrucksvolles Buch. --Christoph Nettersheim 3 Kundenrezensionen:lesenswerte "Räuberpistole" mit Anspruch 4 von 5 PunktenPeter Carey wollte, so behauptet er zumindest, den großen australischen Roman schreiben. Ob ihm dies gelungen ist kann ich nicht entscheiden, da sich mein Australiersein doch recht bescheiden ausnimmt. Was er in jedem Fall geschafft hat ist einen interessanten Roman zu schreiben, der die Entstehung der Nation wahrscheinlich besser beleuchtet als die meisten Sachbücher. Erzählt wird die Geschichte von Ned Kelly. Ned Kelly als australischen Robin Hood zu bezeichnen ist meiner Erachtens nicht richtig. Es ist weniger eine Figur die sich gegen die Herrschenden aufgelehnt hat, als vielmehr der Repräsentant der ersten Australier, also derjenigen Einwohner, deren Familien zwar aus Europa kamen, die aber bereits in Australien geboren wurden. Die Geschichte von Ned Kelly hat für die Australier, soweit ich es überblicken kann, schon fast halbmystischen Charakter und stellt eine Art Gründungslegende dar. Umso erstaunlicher ist, daß selbst angesehene Enzyklopädien ihm kaum Beachtung schenken. Kurz zusammengefaßt war Ned Kelly daß was man einen Banditen nannte, der Kutschen überfallen und Vieh gestohlen hat. Dem Buch zufolge hat er dies aus echter Not getan. Wie die Fakten waren spielt aber keine Rolle. Carey begnügt sich im wesentlichen damit die Lebensgeschichte von Ned Kelly aufzuschreiben, also von Kindheit an bis zu seinem Tod am Galgen. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf den verschiedenen Straftaten, sondern stärker auf den Stimmungen der Personen. Der Grund dafür ist, daß die Geschichte in Form von Tagebuchaufzeichnungen des Protagonisten erzählt wird. Ohne in ständiges Wehklagen zu verfallen, wird dabei die soziale Situation zwischen den Farmern und den Menschen erzählt, die Australien nur als Kolonie der Krone sehen. Die Geschichte erlangt durch die Erzählperspektive eine ganze eigenwillige Faszination. Das Buch wartet eigentlich nicht mit großen Überraschungen und ähnlichem auf. Dafür ist Carey den Tatsachen auch zu sehr verhaftet. Dennoch wirkte es auf mich wie ein Fluß dessen sanfte Strömung einen darüber hinwegtäuscht wie sehr man davon gefangen wird. Genauso ging es mir bereits mit einem früheren Buch von Carey, Illywhacker, daß ebenfalls eigentlich Alltäglichkeiten beschrieb, aber dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, eine große Faszination ausübte. Negativ bleibt lediglich zurück, daß der Autor fast vollständig auf Interpunktion verzichtet hat. Einige Sätze mußte ich mehrmals lesen um den Nebensatz zu finden. Ob dies dem Buch mehr Authentizität verleit wage ich zu bezweifeln, den Lesefluß hindert es jedenfalls etwas. Insgesamt ein lesenswertes Buch. Es ist aber kein Banditenroman oder ähnliches, dafür ist es zu gut und auch zu anspruchsvoll. Unglaublich ergreifend! 5 von 5 Punkten"Die wahre Geschichte des Ned Kelly" ist ein unglaublich fesselndes Buch aus der Sicht eines Gesetzlosen, der sich gegen sein Schicksal zu wehren versucht. Von Anfang bis Ende sieht man jedoch nicht den Pferdedieb, den Räuber oder Mörder vor sich, sondern einen einfachen, ehrlichen und treuen Mann, dem das Leben hart zugesetzt hatte und dessen Werdegang schon vorgeschrieben zu sein scheint. Dieses Buch ist wohl eines der besten, die ich gelesen habe und ich kann nur jedem empfehlen sich mit Ned Kelly und seiner Gang bekanntzumachen! Keine Räuberromanze 5 von 5 PunktenNed Kelly ist für die Australier ein Mythos, ein Robin Hood. Peter Carey erzählt die Geschichte eines Gesetzeslosen, von einem erstaunlichen Menschen vor dem Hintergrund seiner Zeit. Aus ärmsten Verhältnissen und aus irischer Einwandererfamilie per se ein Aussenseiter der Gesellschaft ist er ohne Chance auf eine Karriere und selbst auf ein ordentliches, ertragreiches Stück Land. Seine Geschichte ist vorgezeichnet, wie seine Familie immer auf der Schwelle zum Gefängnis zu stehen, doch er widersetzt sich, will einen Weg finden, dem bedrückenden Schicksal zu entweichen. So ist Ned Kelly an der Verhaftung seines Vaters nicht unschuldig und tritt an dessen Stelle in der Familie schon als kleiner Junge, um die Chancen zu nutzen. Doch seine Mutter, vor die er sich Zeit seines Lebens schützend stellen will, fällt wieder und weiter auf Verlierer hinein. Sie schickt ihn in auch in die Lehre zu einem grossen Dieb seiner Zeit, und nach einigem Zögern fügt er sich bedauernd in sein Schicksal, dass das eines Rechtsbrechers sein soll. Ned Kelly feilt selbst, nicht unklug, an seinem Mythos, gibt ihm doch der Ruf des Robin Hood auch "Personenschutz". So gelingt es lange nicht, ihn zu verhaften, vielmehr wird er am Ende nun auch zum Mörder. Bald wird er im ganzen Land gejagt. So viel und farbig sind die Details auf jeder Seite, so raffiniert ist die Personenzeichnung und so klug und skeptisch vor der Quellenlage wiedersetzt sich Peter Carey, ein Bild nach dem Mythos zu malen, dass ich hoffe, man gibt sich mit der Nacherzählung nicht zufrieden sondern liest das ganze Buch. Faszinierend, ein grossartiges, temporeiches Werk, von dem ich hoffe, dass es irgendwann ein Klassiker wird. |
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Die Nacht der Nächte von Kelly McKainBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,45 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596807263, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 4 |
2 Kundenrezensionen:einmalig und wirklich witzig 5 von 5 PunktenDieses Buch ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und ich lese viel. Man kann sich in einer der drei Hauptpersonen wiederfinden (ich z.B. in der Frechsten - Lia). Interessant ist auch, dass aus der Sicht von allen drei berichtet wird. Wer das Buch nicht liest, ist zu bemitleiden. Ich habe es Freunden ausgeliehen, die alle nicht weniger begeistert waren als ich. Eine hat es sich selbst gekauft. Ein zweiter Teil wäre toll, denn als ich ein anderes Buch gelesen habe, habe ich die drei Mädchen schmerzlich vermisst. Man ist vom ersten Wort an ans Buch gefesselt und mag es gar nicht mehr weg legen. Wenn ich mal ein anderes Jugendbuch von McKain sehe, werde ich mir das ganz sicher kaufen!! Was wäre die Welt ohne Freundinnen ... 5 von 5 PunktenDieses Jugendbuch ist einfach wunderbar. Es handelt von Freundschaft, Liebe, Schicksal und natürlich von der Nacht der Nächte das "Erste Mal". Die drei Freundinnen sind total verschieden und jede von denen ist auf ihre eigene Art besonders. Gemeinsam gründen Sie den Club der Göttinnen. Ich habe sehr viel gelacht und mit jeder von den Mädels mitgefiebert. Die Autorin schreibt sehr realistisch und nimmt kein Blatt vor den Mund. Es war so schön, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte!! Nur zu Empfehlen!! |
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Kelly, der Einäugige. von Udo Rudolf FischerBroschiert von Breslau/ Leipzig: Drei-Kronen-Verlag,Angebote ab EUR 50,00 ISBN: , Erscheinungsdatum: 1939 |
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Der zweite Akt der Schöpfung. Natur und Technik im neuen Jahrtausend. von Kevin KellyBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtAngebote ab EUR 17,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596140099, Erscheinungsdatum: 1999 |
4 Kundenrezensionen:Werden wir den Computern die Kontrolle überlassen? 5 von 5 PunktenDas ist glaube ich die zentrale Frage um die es in K. Kelly's Werk geht. Er vertritt den Standpunkt, dass mit zunehmender verfügbarer Rechenleistung die Menschen diese nichtmehr kontrolliert und sinnvoll nutzen werden können. Durch diverse Beispiele verdeutlicht, wie zum Beispiel einzelne sehr primitiv gestrickte Bienen zusammen in einem Schwarm intelligentes Verhalten zeigen oder durch genetische Algorithmen erzeugte Computerprogramme die Effektivität von von Menschen geschriebenen Programmen erreichen, weisst er auf Wege hin Maschinen etwas Leben einzuhauchen. Seiner Meinung nach müssen dafür die Computer 'sich selber programmieren', da der Mensch nicht dazu fähig ist die komplexen Vorgänge die Intelligenz erfordert zu erfassen. Und aus diesem Grund werden wir die Maschinen in dem Sinne nichtmehr kontrollieren, dass wir die Vorgänge in ihrem Inneren nichtmehr voll verstehen können und so auch keine Vorhersage über ihr Verhalten machen können. Alles in allem ein empfehlenswertes (populärwissenschaftliches) auch für Computerlaien lesbares Buch das versucht eine neue Philosophie der Computer zu vermitteln. Fit für die Zukunft 5 von 5 PunktenKevin Kelly hat meine Welt aufgerissen und ein großes Stückchen angedockt. Wie groß? Das werde ich wohl erst nach Jahren erfahren. sehr reichhaltiger Fundus 5 von 5 PunktenKevin Kelly schreibt sehr vielfaeltig in seinem Buch von Schwaermen, Netzwerken von Hamstern in riesigen Robotermaschienen, von der Biologie und von vielem mehr. Ein sehr reichhaltiger Fundus aus Gedanken, aussergewoehnlichen Ideen und neuartigen Feststellungen. Das Buch ist zwar im Bereich der Populaerwissenschaftlichen Literatur anzusiedeln, hebt sich positiv von der Konkurrenz deutlich ab: Es sind keine Inhaltslosen Worthuelsen. Das Buch ist wirklich zu empfehlen Technische Evolution 4 von 5 PunktenWirklich faszinierend wie es Kevin Kelly in seinem Buch ?Der zweite Akt der Schöpfung - Natur und Technik im neuen Jahrtausend" gelingt, eine Brücke zwischen der natürlichen Evolution hin zur aktuellen Entwicklung der Computertechnologie bzw. des Informationszeitalters zu spannen. Anschaulich und informativ, anhand von interessanten Beispielen unterlegt zeigt Kelly auf, daß die derzeitige Wandlung unserer Gesellschaft hin ins Informationszeitalter durch natürliche Evolutionstheorien nachvollzogen, ja sogar vorausgesagt werden kann. Kelly benutzt dabei interessante Beispiele die anschaulich verdeutlichen, daß natürliche Evolutionsprozesse auf die Computertechnologie übertragen werden können und dabei durchaus Möglichkeiten zur deren Weiterentwicklung bieten. Künstlich geschaffene Systeme können evolutionäre Eigenschaften und Verhaltensweisen nachstellen und überraschende, nicht vorhersagbare Entwicklungen vollziehen. Letztlich zeigen sie das Verhalten belebter Wesen. Fazit des Buches ist: Der Mensch und seine Technik können sich nicht von der natürlichen Evolution abtrennen, sie ist ein integraler Bestandteil und unterliegen folglich deren Gesetzmäßigkeiten. Es gibt keine wahren Grenzen zwischen Mensch, Technik und Natur. Wir sind alle Teil eines großen Ganzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Köpfchen in das Wasser von Kelly HarteBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 2,00, Angebote ab EUR 0,01 ISBN: 3596147913, Erscheinungsdatum: 2000 |
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Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang von Peter CareyGebundene Ausgabe von Fischer (S.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 1,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3100102258, Erscheinungsdatum: 2002, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion
You get no peace of mind. A track's a trail And they're hot on your tail Before they're gonna hang you high." Dieser Refrain eines Songs von Trevor Lucas aus den 70er-Jahren ist noch heute in vielen Ohren, und er besingt einen der größten Volkshelden, die in Australien verehrt werden: Ned Kelly, der "Robin Hood des fünften Kontinents". Zahllose Mythen ranken sich um diesen Outlaw des 19. Jahrhunderts; über ihn sind unzählige Bücher geschrieben, reichlich Balladen gesungen und auch eine Handvoll Filme gedreht worden (u.a. 1970 mit Mick Jagger in der Hauptrolle). Ned-Kelly-Biografien gibt es zuhauf; schon zahlreiche namhafte Schriftsteller (u.a. vom Autor von Schindlers Liste, Thomas Keneally) haben sich mit mehr oder minder großem Erfolg an dem Stoff versucht. Dem australischen Booker-Preisträger Peter Carey gelingt es, dem Leben des irischen Einwanderersohns eine gänzlich neue, hochspannende und zutiefst faszinierende Fassette abzugewinnen: Er lässt ihn selbst zu Wort kommen, in Form eines Lebensberichtes, den Ned Kelly kurz vor seinem Tod für seine kleine Tochter aufgezeichnet hat. In einer ganz eigenen ungebärdigen Sprache lässt Kelly sein Leben Revue passieren, von der harten Kindheit über seine ersten Konflikte mit dem Gesetz, seine unfreiwillige "Lehrzeit" bei einem finsteren Berufs-Outlaw und seine steile kriminelle Karriere (mit Pferdediebstählen, Banküberfällen, Polizistenmorden) bis hin zu dem legendären Scharmützel, bei dem er in einer selbst geschmiedeten eisernen Rüstung seiner in einen Hinterhalt gelockten Gang zur Seite stehen wollte und schließlich doch verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Dass Ned Kelly trotz seiner kapitalen Verbrechen schon zu Lebzeiten ein Held wurde, liegt daran, dass er seine ganzen Energien gegen die mit Willkür und Brutalität herrschenden Kolonialherren richtete und dabei den Armen gegenüber stets großzügig war. So hat Carey es leicht, uns Ned Kelly als sympathischen Helden zu schildern, der diese kriminelle Laufbahn nie angestrebt hat, sondern nichts lieber wollte, als nach dem frühen Tod des Vaters seine Mutter und seine Geschwister mit seiner Hände Arbeit durchzubringen. Doch manchmal zwingen einem widrige Umstände ein Leben auf, das man nie gewollt hat -- und so haben wir hier die erschütternde, etwas melancholische, teils auch hochkomische Lebensbeichte eines Mannes vor uns, der weder Held noch Verbrecher sein wollte, es aber nie selber in der Hand hatte, über sein Leben zu entscheiden. Ein ungeheuer eindrucksvolles Buch. --Christoph Nettersheim 3 Kundenrezensionen:lesenswerte "Räuberpistole" mit Anspruch 4 von 5 PunktenPeter Carey wollte, so behauptet er zumindest, den großen australischen Roman schreiben. Ob ihm dies gelungen ist kann ich nicht entscheiden, da sich mein Australiersein doch recht bescheiden ausnimmt. Was er in jedem Fall geschafft hat ist einen interessanten Roman zu schreiben, der die Entstehung der Nation wahrscheinlich besser beleuchtet als die meisten Sachbücher. Erzählt wird die Geschichte von Ned Kelly. Ned Kelly als australischen Robin Hood zu bezeichnen ist meiner Erachtens nicht richtig. Es ist weniger eine Figur die sich gegen die Herrschenden aufgelehnt hat, als vielmehr der Repräsentant der ersten Australier, also derjenigen Einwohner, deren Familien zwar aus Europa kamen, die aber bereits in Australien geboren wurden. Die Geschichte von Ned Kelly hat für die Australier, soweit ich es überblicken kann, schon fast halbmystischen Charakter und stellt eine Art Gründungslegende dar. Umso erstaunlicher ist, daß selbst angesehene Enzyklopädien ihm kaum Beachtung schenken. Kurz zusammengefaßt war Ned Kelly daß was man einen Banditen nannte, der Kutschen überfallen und Vieh gestohlen hat. Dem Buch zufolge hat er dies aus echter Not getan. Wie die Fakten waren spielt aber keine Rolle. Carey begnügt sich im wesentlichen damit die Lebensgeschichte von Ned Kelly aufzuschreiben, also von Kindheit an bis zu seinem Tod am Galgen. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf den verschiedenen Straftaten, sondern stärker auf den Stimmungen der Personen. Der Grund dafür ist, daß die Geschichte in Form von Tagebuchaufzeichnungen des Protagonisten erzählt wird. Ohne in ständiges Wehklagen zu verfallen, wird dabei die soziale Situation zwischen den Farmern und den Menschen erzählt, die Australien nur als Kolonie der Krone sehen. Die Geschichte erlangt durch die Erzählperspektive eine ganze eigenwillige Faszination. Das Buch wartet eigentlich nicht mit großen Überraschungen und ähnlichem auf. Dafür ist Carey den Tatsachen auch zu sehr verhaftet. Dennoch wirkte es auf mich wie ein Fluß dessen sanfte Strömung einen darüber hinwegtäuscht wie sehr man davon gefangen wird. Genauso ging es mir bereits mit einem früheren Buch von Carey, Illywhacker, daß ebenfalls eigentlich Alltäglichkeiten beschrieb, aber dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, eine große Faszination ausübte. Negativ bleibt lediglich zurück, daß der Autor fast vollständig auf Interpunktion verzichtet hat. Einige Sätze mußte ich mehrmals lesen um den Nebensatz zu finden. Ob dies dem Buch mehr Authentizität verleit wage ich zu bezweifeln, den Lesefluß hindert es jedenfalls etwas. Insgesamt ein lesenswertes Buch. Es ist aber kein Banditenroman oder ähnliches, dafür ist es zu gut und auch zu anspruchsvoll. Unglaublich ergreifend! 5 von 5 Punkten"Die wahre Geschichte des Ned Kelly" ist ein unglaublich fesselndes Buch aus der Sicht eines Gesetzlosen, der sich gegen sein Schicksal zu wehren versucht. Von Anfang bis Ende sieht man jedoch nicht den Pferdedieb, den Räuber oder Mörder vor sich, sondern einen einfachen, ehrlichen und treuen Mann, dem das Leben hart zugesetzt hatte und dessen Werdegang schon vorgeschrieben zu sein scheint. Dieses Buch ist wohl eines der besten, die ich gelesen habe und ich kann nur jedem empfehlen sich mit Ned Kelly und seiner Gang bekanntzumachen! Keine Räuberromanze 5 von 5 PunktenNed Kelly ist für die Australier ein Mythos, ein Robin Hood. Peter Carey erzählt die Geschichte eines Gesetzeslosen, von einem erstaunlichen Menschen vor dem Hintergrund seiner Zeit. Aus ärmsten Verhältnissen und aus irischer Einwandererfamilie per se ein Aussenseiter der Gesellschaft ist er ohne Chance auf eine Karriere und selbst auf ein ordentliches, ertragreiches Stück Land. Seine Geschichte ist vorgezeichnet, wie seine Familie immer auf der Schwelle zum Gefängnis zu stehen, doch er widersetzt sich, will einen Weg finden, dem bedrückenden Schicksal zu entweichen. So ist Ned Kelly an der Verhaftung seines Vaters nicht unschuldig und tritt an dessen Stelle in der Familie schon als kleiner Junge, um die Chancen zu nutzen. Doch seine Mutter, vor die er sich Zeit seines Lebens schützend stellen will, fällt wieder und weiter auf Verlierer hinein. Sie schickt ihn in auch in die Lehre zu einem grossen Dieb seiner Zeit, und nach einigem Zögern fügt er sich bedauernd in sein Schicksal, dass das eines Rechtsbrechers sein soll. Ned Kelly feilt selbst, nicht unklug, an seinem Mythos, gibt ihm doch der Ruf des Robin Hood auch "Personenschutz". So gelingt es lange nicht, ihn zu verhaften, vielmehr wird er am Ende nun auch zum Mörder. Bald wird er im ganzen Land gejagt. So viel und farbig sind die Details auf jeder Seite, so raffiniert ist die Personenzeichnung und so klug und skeptisch vor der Quellenlage wiedersetzt sich Peter Carey, ein Bild nach dem Mythos zu malen, dass ich hoffe, man gibt sich mit der Nacherzählung nicht zufrieden sondern liest das ganze Buch. Faszinierend, ein grossartiges, temporeiches Werk, von dem ich hoffe, dass es irgendwann ein Klassiker wird. |
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