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Produkt-Bild: Politik für alle: Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft

Politik für alle: Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft von Oskar Lafontaine

Taschenbuch von Ullstein Taschenbuch
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,79

ISBN: 3548368425, Erscheinungsdatum: Mai 2006, Auflage: 1., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Oskar Lafontaine war lange Zeit sehr erfolgreich darin, sich in seiner Partei und darüber hinaus Gehör und Gefolgschaft zu sichern. Er ist von wachem Verstand, analytischer Schärfe, strategischer Finesse und unbändiger Energie. Schade eigentlich, dass er -- wohl eben wegen dieser Energie -- immer ein wenig über das Ziel hinausschießt. Die beiden ersten Bücher nach seiner Demission als SPD-Vorsitzender und Finanzminister, mit denen er die plötzlich entstandene politische Leerstelle in seinem Leben mit großem Erfolg (und großer Auflage) ausfüllen konnte, haben offenbar seinen Hunger nicht gestillt, der Partei und dem Wahlvolk zu beweisen, dass sie an ihm hätten genesen können. Vielleicht ist Politik für alle auch deshalb thematisch so überladen, weil er dies eben wirklich allen zeigen will. Vielleicht hofft er ja, dass sie ihn doch noch einmal rufen, jetzt, wo sonst niemand mehr ein noch aus zu wissen scheint?

Irgendwie handelt Lafontaine in seiner "Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft" jedes, wirklich jedes politische Gegenwartsthema ab. Doch vor allem ist es ihm um die soziale Gerechtigkeit zu tun. Und, ob man will oder nicht: Seine Bestandsaufnahmen bringen manches bedrückend einfach vielleicht, aber treffend auf den Punkt. Die auch im eigenen Interesse kurzsichtige Zügellosigkeit unserer Wirtschaftsführer etwa, findet man sonst nur selten so schnörkellos in Ursache und Wirkung beschrieben wie hier. Nur den Weg heraus aus der Misere, den weiß auch Lafontaine nicht zu weisen. So einfach nämlich, wie man sich im Wald verirrt, findet man eben in aller Regel nicht heraus. Dies aber scheint der Autor zu glauben. Weshalb also sollte man ihn rufen? Die Lektüre seines Buches aber kann trotzdem bei eigenen Orientierungsüberlegungen nur hilfreich sein. Gleichwohl: Thematische Begrenzung und gedankliche Fokussierung hätten dem Unternehmen nicht geschadet. -- Hasso Greb

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Das Herz schlägt links von Oskar Lafontaine

Gebundene Ausgabe von Econ
Preis bei Amazon: EUR 7,82, Angebote ab EUR 0,01

ISBN: 3430159474, Erscheinungsdatum: Oktober 1999, Auflage: illustrated edition
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Zugegeben, es sind vor allem Sensationslust und brennende Neugier, ob Oskar Lafontaines Herz nun wirklich links oder doch eher "link" schlägt, wie viele seiner Weggefährten und zwischenzeitlichen Ex-Freunde mutmaßen, die die magische Anziehungskraft dieses Buches ausmachen. Schließlich wurde es vom Springer-Verlag Econ, dem der selbsternannte Advokat der Kleinverdiener -- wie inzwischen aus Verlegerkreisen verlautete -- in bester Kapitalistenmanier über 800.000 Mark Garantiehonorar abgezockt haben soll, bereits vor der Veröffentlichung publikumswirksam als gnadenlose Generalabrechnung mit dem Erzrivalen Gerhard Schröder samt Entourage und rot-grüner Chaosregierung lanciert.

Doch alles beginnt recht harmlos. Ein ungewohnt nachdenklicher, nach seinem abrupten Abgang aus Amt und Würden offenbar geradezu geläuterter Staatsmann a.D. hält da Rückschau auf ein bewegtes Politikerleben und macht dabei aus seinem Herzen keine Mördergrube. Dazwischen immer wieder Kapitel, in denen der berüchtigte Volkstribun sein politisches Credo darlegt und dabei das Lied des aufrechten Sozialdemokraten intoniert, der angetreten ist, einem ideengeschichtlich im Grunde reaktionären angloamerikanischen Neoliberalismus die Stirn zu bieten, der nun im Zeitalter der Globalisierung im Gewande der "Modernisierung" fröhliche Urstände feiert. Daß es dabei an Seitenhieben auf den "Genossen der Bosse" nicht mangelt, liegt in der Natur der Dinge.

Unter dem Motto "Oskar, das Unschuldslamm" und "Undank ist der Welten Lohn" geht es dann schließlich kräftig zur Sache, wobei so manche pikante Neuigkeit zu erfahren ist. Beispielsweise, daß es hinter der zur Schau gestellten Fassade der Eintracht schon vor der Regierungsbildung kräftig bröckelte. Zum ersten ernsthaften Zerwürfnis mit Gerhard Schröder kam es bereits beim Postenschacher: "Er setzte sich grußlos hin. Nachdem ich das Wort weitergegeben hatte, flüsterte ich ihm zu 'Was ist denn los?' Er antwortete: 'Du willst mir den Schreiner als Fraktionsvorsitzenden unterjubeln.' Ich erwiderte, das sei Quatsch und wir müßten sofort darüber reden. Er fauchte mich an, er habe jetzt keine Lust, mit mir zu reden, und ging wortlos aus dem Raum, wie er es immer tut, wenn er zornig ist oder die Einsamkeit des großen Staatsmanns demonstrieren will. Erst mittags gelang es mir, ihn zur Rede zu stellen. Ich sagte ihm ein zweites Mal würde ich mir eine solche Behandlung nicht gefallen lassen (...). Ich war tief enttäuscht, hatte ich doch, unter Zurückstellung eigener Interessen, ihm den Vortritt bei der Kanzlerkandidatur gelassen und die Partei im Wahlkampf mit großer Geschlossenheit hinter ihm versammelt."

Und so geht es weiter: "Wochen vor meinem Rücktritt war ich fest entschlossen (...) zurückzutreten. Das Maß dessen, was ich mit meiner Selbstachtung vereinbaren konnte war längst überschritten." --Roland Detsch

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Politik für alle: Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft von Oskar Lafontaine

Gebundene Ausgabe von Econ
Preis bei Amazon: EUR 4,90, Angebote ab EUR 0,01

ISBN: 3430159490, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 1.A.
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Oskar Lafontaine war lange Zeit sehr erfolgreich darin, sich in seiner Partei und darüber hinaus Gehör und Gefolgschaft zu sichern. Er ist von wachem Verstand, analytischer Schärfe, strategischer Finesse und unbändiger Energie. Schade eigentlich, dass er -- wohl eben wegen dieser Energie -- immer ein wenig über das Ziel hinausschießt. Die beiden ersten Bücher nach seiner Demission als SPD-Vorsitzender und Finanzminister, mit denen er die plötzlich entstandene politische Leerstelle in seinem Leben mit großem Erfolg (und großer Auflage) ausfüllen konnte, haben offenbar seinen Hunger nicht gestillt, der Partei und dem Wahlvolk zu beweisen, dass sie an ihm hätten genesen können. Vielleicht ist Politik für alle auch deshalb thematisch so überladen, weil er dies eben wirklich allen zeigen will. Vielleicht hofft er ja, dass sie ihn doch noch einmal rufen, jetzt, wo sonst niemand mehr ein noch aus zu wissen scheint?

Irgendwie handelt Lafontaine in seiner "Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft" jedes, wirklich jedes politische Gegenwartsthema ab. Doch vor allem ist es ihm um die soziale Gerechtigkeit zu tun. Und, ob man will oder nicht: Seine Bestandsaufnahmen bringen manches bedrückend einfach vielleicht, aber treffend auf den Punkt. Die auch im eigenen Interesse kurzsichtige Zügellosigkeit unserer Wirtschaftsführer etwa, findet man sonst nur selten so schnörkellos in Ursache und Wirkung beschrieben wie hier. Nur den Weg heraus aus der Misere, den weiß auch Lafontaine nicht zu weisen. So einfach nämlich, wie man sich im Wald verirrt, findet man eben in aller Regel nicht heraus. Dies aber scheint der Autor zu glauben. Weshalb also sollte man ihn rufen? Die Lektüre seines Buches aber kann trotzdem bei eigenen Orientierungsüberlegungen nur hilfreich sein. Gleichwohl: Thematische Begrenzung und gedankliche Fokussierung hätten dem Unternehmen nicht geschadet. -- Hasso Greb

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Produkt-Bild: Die Wut wächst. Politik braucht Prinzipien

Die Wut wächst. Politik braucht Prinzipien von Oskar Lafontaine

Gebundene Ausgabe von Econ
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 0,89

ISBN: 3430159733, Erscheinungsdatum: Mai 2002, Auflage: 1. Auflage
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Wer will schon widersprechen, wenn Oskar Lafontaine sagt: Politik braucht Prinzipien, sonst mäandert sie beliebig und orientierungslos im tagespolitischen Delta dahin, ohne Gestaltungs- und Integrationskraft. Der Vorwurf, die Entwicklung der letzten Jahre mit ihrem jegliche politische Kontur einebnenden Wettlauf zur politischen Mitte habe eben genau zu dieser Prinzipienlosigkeit geführt, durchzieht das ganze Buch. Die Schelte richtet sich zwar an alle Parteien, besonders aber an seine Sozialdemokratie. Noch einmal nach seiner Rechtfertigungsschrift Das Herz schlägt links macht er deutlich, dass er 1999 vor allem aus diesen prinzipiellen Gründen aus der Regierung Schröder ausgetreten war und sämtliche Parteiämter niedergelegt hatte: "Ich konnte mit dem Begriff der 'Mitte' nie etwas anfangen." Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass deswegen seine persönliche Wut wächst.

Entsprechend scharf wie scharfsinnig fällt seine Rüge der Politik der SPD wie auch ihrer europäischen Pendants -- vor allem von Tony Blairs New Labour -- aus. Unter Preisgabe ureigenster sozialdemokratischer Werte wie Solidarität oder sozialer Gerechtigkeit werde der Grundsatz des Schutzes des Schwächeren vor dem Stärkeren aufgeweicht und stattdessen die "Lehrformeln Modernisierung, Flexibilisierung und Deregulierung" auf den Schild gehoben.

Lafontaines Kritik an der Rolle Deutschlands in der internationalen Politik nach dem 11. September 2001 ("Wir sind wieder dabei!"), an der weltpolitischen Dominanz der USA ("Das Recht des Stärkeren") sowie der Schröder'schen Steuer-, Wirtschafts- und Finanzpolitik ist von der Substanz her nicht neu. Dennoch ist dieses Buch wegen seiner argumentativen Dichte und Schlüssigkeit wie seiner verständlichen Sprache bemerkenswert. Auch wird deutlich, dass man dem Autor eines nicht vorwerfen kann: Prinzipienlosigkeit und mangelnde Standpunktfestigkeit. Denn Lafontaine weiß, worüber er schreibt. --Dr. Manfred Schwarzmeier

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Produkt-Bild: Oskar Lafontaine. Provokation und Politik. Eine Biografie

Oskar Lafontaine. Provokation und Politik. Eine Biografie von Joachim Hoell

Taschenbuch von Lehrach
Preis bei Amazon: EUR 19,80, Angebote ab EUR 3,99

ISBN: 3980615189, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 1
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Produktbeschreibung

Oskar Lafontaine, 1943 in Saarlouis geboren, politische Ausnahmeerscheinung mit Bilderbuchkarriere 1976 Oberbürgermeister von Saarbrücken, 1985 Ministerpräsident des Saarlandes, 1990 Kanzlerkandidat, 1995 SPD-Parteivorsitzender, 1998 Bundesfinanzminister. Im März 1999 tritt er überraschend von allen Ämtern zurück.Mit der Frechheit und Energie des Kindes aus kleinen Verhältnissen katapultiert Oskar Lafontaine sich nach oben, mit politischem Instinkt und ausgeprägtem Machtwillen etabliert er sich schnell an der Spitze. Mehrere Jahrzehnte lang gehen von ihm starke Impulse auf die deutsche Politik aus Intellektueller Vordenker und Vorreiter, politisches Talent und Temperament, selbstgerechter Macher und Machthaber, streitlustiger Querdenker und Querschläger - Provokation und Politik sind für ihn kein Widerspruch, sondern seine Kraftquelle.Für Überraschungen kann Oskar Lafontaine auch in Zukunft immer wieder gut sein Schon oft hat niemand mit ihm gerechnet!
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Oskar Lafontaine von Werner Filmer, Heribert Schwan

Gebundene Ausgabe von Econ
Preis bei Amazon: EUR 8,50, Angebote ab EUR 0,01

ISBN: 3430127432, Erscheinungsdatum: 1996, Auflage: 2. Auflage
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Produkt-Bild: Freiheit als Privileg: Eine Gegengeschichte des Liberalismus

Freiheit als Privileg: Eine Gegengeschichte des Liberalismus von Domenico Losurdo

Oskar Lafontaine (Nachwort), Hermann Kopp (Übersetzer)
Broschiert von Papyrossa Verlagsges.
Preis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 15,95

ISBN: 389438431X, Erscheinungsdatum: Sept. 2011, Auflage: 2., Aufl.
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Produktbeschreibung

Eine Gegengeschichte des Liberalismus
Erscheinungsjahr: 2010
Gewicht: 410 gr / Abmessung: 20 cm
Von Losurdo, Domenico

Dem Liberalismus sei Freiheit, so heißt es, der höchste Wert. Es fragt sich indes: Welche und wessen Freiheit? Historisch hat sich für den Liberalismus und seine Theoretiker die Freiheit der Privilegierten gut vertragen mit der Unfreiheit und Unterdrückung der subalternen »Rassen«, Völker und Gesellschaftsklassen. Um diese These zu belegen, widmet sich Domenico Losurdo sowohl den bekannten liberalen Vordenkern wie John Locke oder Alexis de Tocqueville als auch weniger bekannten Autoren aus dieser Denkschule. Zugleich bezieht er stets die konkreten sozialpolitischen Verhältnisse der liberalen Gesellschaften Europas und der USA in seine Darstellung ein. So entsteht ein neues Bild jener politischen Tradition, die einerseits zum ersten Mal in der Geschichte die Einschränkung staatlicher Macht einfordert, dies andererseits aber nur für einen engen Kreis Privilegierter gelten lässt. Indem er dessen problematische und beunruhigende Aspekte aufzeigt, schreibt Losurdo die Geschichte des Liberalismus als unkonventionelle »Gegengeschichte«.

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Produkt-Bild: Die Politische Ökonomie des Lohnverzichts. Oskar Lafontaine und die linke Zukunftsdiskussion. Eine kritische Auseinandersetzung

Die Politische Ökonomie des Lohnverzichts. Oskar Lafontaine und die linke Zukunftsdiskussion. Eine kritische Auseinandersetzung von IMSF (Hg.)

Broschiert von Frankfurt/M., IMSF,
Angebote ab EUR 0,87

ISBN: 3888070546, Erscheinungsdatum: Januar 1988, Auflage: 3
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Produkt-Bild: Die Attentate auf Oskar Lafontaine und Wolfgang Schäuble

Die Attentate auf Oskar Lafontaine und Wolfgang Schäuble von Martin Schröder

Taschenbuch von Grin Verlag
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 17,13

ISBN: 3640136349, Erscheinungsdatum: August 2008
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Produkt-Bild: Oskar Lafontaine. Ein Porträt.

Oskar Lafontaine. Ein Porträt. von Evelyn Roll

Broschiert von Heyne Verlag
Angebote ab EUR 0,12

ISBN: 3453047184, Erscheinungsdatum: November 1992
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